RSC Chemnitz verlustpunktfrei Meister der 2.Bundesliga Süd

geschrieben von Frank Wolf

 

Am letzten Spieltag der 2.Liga Süd war der Dauerkonkurrent um die Meisterschaft, der ESV Schweinfurt, im Rollstadion am Küchwald zu Gast. Auch wenn der RSC schon vor dem Spiel als Staffelsieger feststand, versprach das Duell gegen den Tabellenzweiten trotzdem Spannung. Beide Mannschaften begannen vorsichtig, doch langsam erhöhte der Gastgeber den Druck. Mit einem Fernschuss von Christian Weck ging Chemnitz folgerichtig in Führung und blieb auch weiterhin am Drücker. David Nicolai verwandelte einen Penalty zum 2:0 und dann hatten die Schweinfurter auch noch Pech, als ein Pass vor das Tor von einem Rollschuh ins eigene Tor abgefälscht wurde. Noch vor der Pause gelang David Nicolai noch ein schöner Treffer zum 4:0 und als alle auf den Halbzeitpfiff warteten, konnten die Gäste ihr erstes Tor erzielen. Auch nach der Pause spielten die Chemnitzer weiter konzentriert und bauten den Vorsprung auf 6:1 aus. Das Spiel schien gelaufen und der RSC schaltete nun einen Gang zurück. Die Gäste konnten einen Penalty zum 6:2 verwandeln und nur kurze Zeit später auch noch den dritten Treffer erzielen. Nun war Schweinfurt wieder im Spiel und nutzte die Unkonzentriertheiten in der Abwehr des RSC, und Mitte der 2.Halbzeit gelang den Franken der Anschlusstreffer. Chemnitz nahm eine Auszeit, um wieder Ordnung ins Spiel zu bringen. Der Ball lief danach wieder sicherer durch die eigenen Reihen und es gelang immer wieder, einen Spieler in aussichtsreiche Schussposition zu bringen. Diese wurden dann auch gut genutzt und der Goalie des ESV war bei den harten und platzierten Schüssen der Gastgeber chancenlos. So konnte der ESV Schweinfurt am Ende doch noch deutlich mit 11:6 bezwungen werden. Somit gewann der RSC Chemnitz alle Spiele der Saison und konnte zum 4. Mal in Folge den Meistertitel der 2.Liga Süd erringen.

 

Mannschaftsaufstellung: Tor: Andreas Köhler, Frank Wolf
                                        David Nicolai, Reinhard Weck, Eric Nicolai
                                        Randy Thiemer, Christian Weck,

                                        Stefan Köhler